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Im Bereich des Markisenbaus und des Sonnenschutzes gibt es eine Vielzahl an Begriffen und Konstruktionen, die für Laien nicht immer sofort verständlich sind. Wir erklären Ihnen die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale, Materialien und technischen Funktionen. Von den verschiedenen Antriebsarten bis hin zu den Materialien der Bespannung erfahren Sie hier, worauf es im Detail ankommt, um die richtige Entscheidung für Ihren eigenen Schutzbereich zu treffen und die Lebensdauer der Anlage zu maximieren.

Unterscheidung nach Aufbau und Bedienung

Mit den verschiedenen Varianten wie Gelenkarmmarkisen, Hülsenmarkisen, Fallarmmarkisen oder Seitenmarkisen bietet das Marktangebot je nach Raumsituation die passende Lösung. Konkrete Details zu den mechanischen Aufbauten, dem Bedienkomfort und der technischen Ausführung finden Sie hier, fachgerecht nach den gängigen Standards für Montage und Funktion.

Gelenkarmmarkisen

Markisen dieses Typs bestehen aus zwei oder mehr parallelen Stahlarmen, die über ein Scharnier miteinander verbunden sind. Das Gestell hat eine typische T-förmige Form, was eine sehr hohe Abdeckung ermöglicht. Da die Arme aus dem Gestell herausragen, ist dieser Typ ideal für den Einsatz über Terrassen und großen Fensterfronten geeignet. Das Tuch spannen sich dabei autozentrisch auf, was für eine sehr saubere und gerade Haltung sorgt.

Unterscheidung nach Aufbau und Bedienung – Markisenbau Müller GmbH

Hülsenmarkisen

Bei der Hülsenmarkise verläuft das Gestell in einer langgestreckten Form, wie zum Beispiel an einem Balkon oder einer Garage. Das Tuch wird über Rollen geführt, die in den Hülsen verlaufen. Diese Konstruktion erlaubt es, das Tuch weit auszufahren, ohne dass zusätzliche Stützen nötig sind. Sie eignen sich besonders gut für schmale Flächen, bei denen eine seitliche Abstützung nicht möglich ist.

Unterscheidung nach Aufbau und Bedienung – Markisenbau Müller GmbH

Materialien und Konstruktionselemente

Der Aufbau einer Markise erfolgt aus hochwertigem Aluminium und robustem Stahl, während die Bespannung aus speziellen Geweben besteht. Worauf Sie bei der Auswahl der Materialien achten müssen, welche Vorteile die verschiedenen Profile bieten und wie der Witterungsschutz durch die Konstruktion gewährleistet wird, erfahren Sie hier.

Die Bedeutung von Aluminium

Aluminium ist das Standardmaterial für viele Markisengestelle, da es eine hervorragende Kombination aus Leichtgewicht und Stabilität bietet. Es ist rostfrei und korrosionsbeständig, was bedeutet, dass die Markise auch bei Feuchtigkeit und Regen dauerhaft funktionsfähig bleibt. Zudem ist das Material langlebig und erfordert wenig Wartung, was zu einer langen Lebensdauer beiträgt.

Markisentücher und Nähfäden

Das Tuch selbst ist eine spezielle Gewebestruktur, die je nach gewünschtem Effekt Lichtdurchlass oder völligen Sichtschutz bietet. Die Verbindung der Gewebestücke erfolgt mit sehr widerstandsfähigen Nähfäden, die selbst stärkere Windbelastungen und intensive Sonnenstrahlung problemlos standhalten. Zudem können viele Modelle mit einer integrierten Lüftungsöffnung versehen sein, die helfen, die Hitze im Haus zu reduzieren.

Antriebe und Bedienungstechnik

Materialien und Konstruktionselemente – Markisenbau Müller GmbH

Die Betätigung der Markise erfolgt über verschiedene Antriebsmechanismen, die je nach Platzverhältnissen und Ansprüchen gewählt werden können. Ein sicherer und zuverlässiger Motor sowie einfache Bedienung sind entscheidend für den Alltagseinsatz. Hier erläutern wir die gängigen Varianten, wie Kurbel-, Hand- oder Elektroantriebe, und wie diese in das System integriert werden.

Elektroantriebe

Wenn es um Komfort geht, sind Elektroantriebe die erste Wahl. Sie lassen sich bequem per Tastsender oder via Wandstation steuern. Die Geräte sind mit modernen Lichtschranken ausgestattet, die verhindern, dass die Markise bei Hindernissen schädigt oder blockiert bleibt. Da diese Motoren speziell für den Außenbereich entwickelt wurden, sind sie wetterfest und bieten Ihnen langfristige Zuverlässigkeit.

Kurbel- und Handantrieb

In Situationen, in denen kein elektrischer Strom zur Verfügung steht oder es sich um kleinere Anlagen handelt, ist der manuelle Kurbel- oder Handantrieb oft die sinnvolle Lösung. Diese Variante ist kostengünstig und wartungsarm, erfordert aber körperliche Kraft zum Ausfahren. Um die Handhabung sicher zu machen, kommen häufig Riemenspannsysteme zum Einsatz, die das Drehmoment verstärken und das Drehen erleichtern.